• 2° Ziel

Nachhaltige und zukunftsfähige Wärmeversorgung für die Freisinger Innenstadt.




Die Stadt Freising gestaltet die Innenstadt neu und barrierefrei. Im Zuge dieser Umbaumaßnahmen sind die Stadt und die Freisinger Stadtwerke gemeinsam aktiv, um den Bürgerinnen und Bürgern im Innenstadtbereich eine nachhaltige, zukunftsfähige Wärmeversorgung bieten zu können. Mit der Bereitstellung eines Wärmenetzes für die Innenstadt durch die Freisinger Stadtwerke will die Stadt ihrer nachhaltigen Daseinsfürsorge gerecht werden: Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen soll reduziert und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhöht werden.


Seit Oktober 2017 unterstützt ecb die Freisinger Stadtwerke mit der Wärmevermarktung und der technischen Objektaufnahme im Innenstadtbereich und kümmert sich unter anderem um die erste Kontaktaufnahme mit möglichen Kunden, die Koordination und die Durchführung von persönlichen Vor-Ort-Terminen für die Objektaufnahmen sowie die technischen Abstimmungen zwischen den Stadtwerken und den Kunden für die Realisierung des Fernwärmeanschlusses.

Um die Freisinger Stadtwerke Versorgungs-GmbH optimal bei der Planung und Umsetzung des Projektes „Wärmenetz Freisinger Innenstadt“ unterstützen zu können, hat ecb folgende Arbeiten übernommen:

  1. Telefonischer Erstkontakt: Erstinformation zum Fernwärmeprojekt, Terminvereinbarung für die technische Objektaufnahme, Erfassung der Kundendaten in Projekt-Datenbank. Technische Objektaufnahme beim Kunden durch unseren Techniker: Vorbereitung des Termins/Datenerfassungsbogen, Datenerhebung beim Kunden (Energiebedarf, bestehendes Heizsystem, Lageskizze), Erfassung der Daten in Datenbank, Auswertung der Betriebskosten, Technische und wirtschaftliche Kundenberatung, Bearbeitung und Verwaltung über die Projekt-Datenbank, Kostengegenüberstellung alte Anlage vs. neue Fernwärmeversorgung.

  2. Erstellung des Angebotes / Kalkulationserstellung: Auf Grundlage der zur Verfügung gestellten Dokumente und der erfassten Daten wird im folgenden Schritt durch das Team Technik die technische Lösung für den Kunden individuell erstellt und darauf basierend das Angebot erstellt. Dabei werden folgende Schritte durchgeführt: Berechnung der Hausanschlusskosten und Betriebskosten, Erstellung der Kalkulation inkl. Variantenvergleich bestehende/neue Heizung, Interne Kontrolle der Kalkulation vor Übergabe an Kunden, Verfassen eines Anschreibens an den Kunden, Erstellung und Übergabe der vollständigen Kundeninformationsmappe, Vertragsbesprechung mit Kunden.

  3. Wärmelieferverträge: Nach Erstellung der Kalkulation und des Angebotes für den potentiellen Kunden werden diese Angaben in einen Wärmeliefervertrag eingearbeitet und im Anschluss an den Kunden übermittelt. Dieser Schritt der Wärmevermarktung ist von wesentlicher Bedeutung, da hier der Abschluss eines Vertrages und damit die verbindliche Zusage zur Wärmeabnahme in Aussicht steht. Folgende Schritte sind hierbei durchzuführen: Führung von Beratungsgesprächen und Vertragsverhandlungen, Angebotspräsentationen bzw. Vertragsvorstellung bei Kunden, Eigentümerversammlungen und/oder wichtigen Ankerkunden, Abschluss des Vertrages.

  4. Interessenserhebungen für die zukünftige Erweiterung: Damit das Wärmenetz der Stadtwerke Freising wachsen und somit die Rentabilität erhöht werden kann, werden in enger Abstimmung mit dem Projektleiter der Freisinger Stadtwerke parallel zur Wärmevermarktung im Innenstadtbereich auch Interessenerhebungen in Gebieten durchgeführt, die – wenn ausreichend Interesse vorhanden ist – später noch in das Wärmenetz eingebunden werden können.

  5. Technische Schnittstellen-Koordination zwischen Kunden, Gemeindewerken, Planungsbüros und Bauunternehmen.


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